Alumni & Berichten

Alumni & Erfahrungsbericht

Heike Müller-Rosarius

2 jährige Ausbildung der Chinesischen Medizin und Akupunktur

1.5 jährige Ausbildung Chinesische Kräutertherapie

http://www.gesundundmunter.org

Praxisort: 52249 Eschweiler

Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht: 

Ich habe mich für eine Ausbildung der Chinesischen Medizin entschieden, weil ich die Theorie und Philosophie, die hinter der TCM steht, sehr interessant und schlüssig finde. Als die Schulmedizin in meinem Fall von stressbedingten Rückenschmerzen nichts mehr zu bieten hatte, bin ich durch die chinesische Medizin schmerzfrei geworden. Das hat ursprünglich mein Interesse geweckt und ich wollte mehr über diese Betrachtungsweise von Gesundheit und Krankheit erfahren.

Besonders gefallen hat mir an der SGTCM Academy, die freundliche und offene Atmosphäre, der umfassende Lernstoff, der besprochen wurde und das große Wissen der DozentInnen. Ich war besonders an der praktischen Anwendung interessiert und bin dahingehend nicht enttäuscht worden.

Folgende Fähigkeiten und Kenntnisse, die ich im Laufe der Ausbildung erworben habe, waren für meinen beruflichen Weg besonders wichtig / hilfreich:

Es war wichtig für mich zu lernen, welche Fragen ich den Patienten/innen stellen muss, um die Symptome einordnen zu können und zu einer Diagnose zu kommen. Auch die Nadeltechniken, die gelehrt wurden, haben mir in der Praxis sehr geholfen.

Für die aktuellen Studierenden und alle Studien-Interessierten habe ich die folgenden Tipps:

Man muss sich von der schulmedizinischen Diagnose lösen und die Symptome im Sinne der chinesischen Medizin interpretieren und zu einem Krankheitsbild und Behandlungskonzept zusammensetzen, das individuell auf den Patienten/die Patientin zutrifft. Das mag zu Beginn verwirren, lohnt sich aber langfristig, weil man einen anderen Blick auf Krankheiten und deren Ursachen bekommt.

Sonstiges: Die SGTCM Academy liegt in einer sehr schönen, ruhigen Umgebung, was zum Spazierengehen in der Mittagspause einlädt. Zudem ist die SGTCM Academy sehr gut mit dem Auto zu erreichen.

Helga Becker

1.5 jährige Ausbildung Chinesische Kräutertherapie

http://www.heilpraxisbecker.de    

Praxisort: Ehrenfeld, 50823 Köln

Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht: 

Ich habe mich für eine Ausbildung der chinesischen Medizin entschieden, weil ich selbst häufig mit chinesischer Massage, Akupunktur und Kräutermedizin behandelt wurde als ich in Asien lebte und mir die Behandlung einfach sehr gut getan hat.

Besonders gefallen hat mir an der SGTCM Academy, dass ich extrem viel gelernt habe und dabei wirklich toll fand, mit welcher Begeisterung Gerd vorträgt. Man spürt, dass die Chinesische Medizin ‚sein Leben‘ und dementsprechend die Leidenschaft für Kräuter sehr groß ist. Vor allem der starke Praxisbezug war für mich ausgesprochen hilfreich und dass dabei wirklich jederzeit alle Fragen beantwortet wurden.

Folgende Fähigkeiten und Kenntnisse, die ich im Laufe der Ausbildung erworben habe, waren für meinen beruflichen Weg besonders wichtig / hilfreich:

Das intensive Befassen mit den Einzelkräutern ermöglicht, dass Standardrezepturen modifiziert und genau auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden können. Das ist aus meiner Sicht die Stärke der Chinesischen Medizin, die in dieser Ausbildung sehr gut vermittelt wird. 

Für die aktuellen Studierenden und alle Studien-Interessierten habe ich die folgenden Tipps:

Die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll, aber gerade die vielen Details und Ausführungen zu den Wirkungsweisen der Kräuter sind natürlich für die Praxis wirklich wichtig. Das Wissen das vermittelt wird, geht über das reine Bücherwissen weit hinaus und ist wertvolles Erfahrungswissen.  

Geduld und Mühe beim Lernen lohnen sich ☺ 

Insgesamt: Danke ich Euch herzlich, es war wirklich super! Vor allem in Zeiten von Zoom hätte es auch langweilig sein können, war es aber nicht. Jetzt hoffe ich, Ihr werdet noch ein paar schöne Weiterbildungen anbieten, die ich für die Praxis gut gebrauchen kann.

Dominik Wölfle 

2 jährige Ausbildung der Chinesischen Medizin und Akupunktur

1.5 jährige Ausbildung Chinesische Kräutertherapie

http://www.dominikwoefle.de

Praxisort: 69198 Schriesheim

Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht: 

Ich habe mich für eine Ausbildung der chinesischen Medizin entschieden, weil mich die sehr effektiven Behandlungstechniken schon immer fasziniert hatten.

Besonders gefallen hat mir an der SGTCM Academy, die familiäre Atmosphäre und die sehr kompetenten DozentInnen.

Folgende Fähigkeiten und Kenntnisse, die ich im Laufe der Ausbildung erworben habe, waren für meinen beruflichen Weg besonders wichtig / hilfreich:

Die verschiedenen Methoden der Diagnostik, durch die man sehr schnell zur Ursache der Erkrankung findet, und die handwerklichen Fähigkeiten in Akupunktur, GuaSha, Schröpfen usw.

Für die aktuellen Studierenden und alle Studien-Interessierten habe ich die folgenden Tipps:

Vergleicht nicht immer die westlichen Krankheitsbilder mit der TCM-Diagnose. Es wird leichter wenn man sich ganz darauf einlässt und die chinesische Denkweise lernt. 

Sonstiges: Obwohl ich ca. 250 km entfernt wohne, habe ich den weiten Weg zu den Seminaren nie bereut. 

Interne Qualitätsevaluation Jan. 2020

Im Januar 2020 fand eine interne Qualitätsevaluation der Akupunkturausbildung 2019 statt. Alle TeilnehmerInnen beurteilten, dass ihre Erwartungen „gut erfüllt“ (91 % der TN) oder sogar „übertroffen“ wurden. Bei der Aussage: „Insgesamt bin ich mit der Ausbildung zufrieden (bitte von 1-10 Punkte bewerten, 1-sehr unzufrieden, 10-sehr zufrieden)“, lag das Ergebnis im Durchschnitt bei 9 Punkten. 

Viele TN äußerten sich anerkennend über eine „sehr angenehme Atmosphäre“‚ „super Dozenten“, „fundierte Grundlagen“, „Theorie und Praxis sehr ausgewogen“. Auch die Bewertungen der einzelnen Elemente, z.B. Inhalte, Umfang, DozentInnen, Atmosphäre, Aufbau, Organisation etc., haben meistens mit 1 (sehr gut) abgeschnitten. Außerdem gab es Verbesserungsvorschläge und Wünsche, z.B. „noch mehr Praxis und Übungen“, „etwas zu viel Lernstoff an bestimmten Wochenenden“, etc., denen wir gerne Folge leisten möchten. 

Ramona Pick

2 jährige Ausbildung der Chinesischen Medizin und Akupunktur

1.5 jährige Ausbildung Chinesische Kräutertherapie      

Erfahrungsbericht aus der Bachelor Gruppe

Erfahrungsbericht: 

Liebe TCM-Interessierte,

Mein Name ist Ramona Pick und ich bin 21 Jahre alt. Ich bin Studentin der Ernährungswissenschaften im 6. Semester und habe mich letztes Jahr sehr spontan dazu entschlossen ein Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin zu beginnen.  Oft werde ich gefragt, ob das nicht zu viel auf einmal ist und warum ich mich ausgerechnet für dieses Studium entschlossen habe.

Warum ein Studium der Chinesischen Medizin?

Aufgrund einer eigenen Erkrankung in meiner Jugend, bei der die Schulmedizin an ihre Grenzen gestoßen ist, habe ich mich schon damals mit alternativen Heilmethoden auseinandergesetzt und zunehmend das Vertrauen darin gefunden.

2014 begann ich mein Studium der Ernährungswissenschaften in Stuttgart-Hohenheim. Auf diesen Bachelor sollte ein Masterstudium in Ernährungsmedizin folgen, da ich mich schon immer dafür interessiert habe, eine Krankheit mit möglichst natürlichen Methoden zu behandeln, beziehungsweise deren Entstehung durch eine entsprechende Lebensweise vorzubeugen. Auch das Interesse für alternative Heilmethoden ist mit zunehmendem Wissen in diesem Bereich immer weiter gewachsen. Das Studium der Ernährungswissenschaften sollte einen Grundstein legen für ein aufbauendes Studium in der medizinischen Richtung. Über die Frage „Wie soll es in Zukunft weitergehen?“ habe ich mich während dem Studium fortwährend darüber informiert, was es für Möglichkeiten gibt, einen akademischen Weg in der alternative Medizin einzuschlagen und bin im Sommer 2016 auf das Mercurius-Institut/TCM Academy Cologne gestoßen. In diesem Jahr sollte der erste Bachelorstudiengang der TCM starten. Aufgrund der bevorstehenden Doppelbelastung, zwei Fächer gleichzeitig zu studieren, war ich mir erst unsicher, ob ich diesen Schritt gehen soll, aber ich bin froh, dass ich es getan habe. Nach einigen sehr netten Telefonaten mit Xiaoyan Wiesemann, der Ansprechpartnerin für diesen Studiengang, fiel mir die Entscheidung nicht schwer.

Warum das Mercurius-Institut bzw. TCM Academy Cologne?

An dem Konzept des Mercurius-Instituts hat mich sofort angesprochen, dass es einem die Möglichkeit gibt, die Traditionelle Chinesische Medizin in Deutschland zu studieren. Andere Institutionen in Deutschland bieten in diesem Fachbereich nur Ausbildungen an, jedoch kein akademisches Studium. Des Weiteren ist das Studium mit einem Klinikum in China an der Hangzhou-Universität verbunden, mit der das Mercurius-Institut in Kooperation steht. Man bekommt dadurch die Möglichkeiten, die erlernten Praktiken wirklich vor Ort anzuwenden und weitere Praktiken zu erlernen, was einem in diesem Umfang in keiner anderen Ausbildung geboten wird. Aber auch der theoretische Teil in Deutschland beinhaltet sehr viele praktische Elemente. Dieser Aspekt hat mich von vorne herein angesprochen und meine Erwartungen wurden bis jetzt auch in jeder Hinsicht erfüllt.

Wie ist das Gruppenklima und kann ich mich in die Gruppe einfügen?

Wir sind eine sehr nette Gruppe von mittlerweile ca. 15 Teilnehmern, die teilweise erst im Laufe der letzten Zeit dazu gestoßen sind. Wir verstehen uns untereinander sehr gut, obwohl wir eine sehr heterogene Gruppe sind, hinsichtlich des Alters, des beruflichen Werdegangs, sowie den Vorerfahrungen in der Chinesischen Medizin. Einige praktizieren bereits als Heilpraktiker oder sind in anderen Heilberufen tätig und haben demnach schon Erfahrungen im Bereich der Komplemetärmedizin. Andere kommen aber auch aus ganz anderen Fachrichtungen und möchten diese gerne mit der chinesischen Medizin in Verbindung setzten. So ist von Medizinern, über Therapeuten & Heilpraktiker, bis hin zu Versicherungsberatern alles vertreten. Dieser Aspekt macht das Studium für mich jedoch umso interessanter, da jedes Gruppenmitglied seine eigenen Erfahrungen miteinbringen kann, bei denen die Chinesische Medizin Anwendung findet.

Dadurch dass wir eine sehr kleine Gruppe sind, ist es ein entspanntes Unterrichtsklima. Man darf Fragen stellen, für die sich immer Zeit genommen wird und zu der auch jeder Teilnehmer etwas beitragen darf. Wir lernen nicht nur aus den Unterrichtsinhalten, sondern auch durch Erfahrungen, die jeder Teilnehmer mitbringt.

Passt das Studium inhaltlich zu mir und meinen sonstigen berufliche Erfahrungen & Tätigkeiten?

Ich selber hatte damals keinerlei Vorerfahrungen im Bereich der Chinesischen Medizin, doch schon nach dem ersten Kurswochenende war ich mir sicher, dass die ganzheitliche Sichtweise der TCM genau das ist, wonach ich gesucht habe. Wir begannen mit den Grundlagen zu Yin und Yang und wie dessen Ausgleich mit Körper, Geist und Seele in Verbindung steht. Im weiteren Verlauf des Kurses lernten wir mehr über die 5 Wandlungsphasen, die entsprechenden Organen nach der chinesischen Medizin und das „Qi“. Wir beschäftigten uns mit den verschiedenen Meridianen und setzten immer mehr körperliche & geistige Aspekte des Menschen mit verschiedenen Symptomatiken in Verbindung. Im praktischen Teil begannen wir mit der Puls-, der Gesichts- und der Zungendiagnostik und erlernten Grundlagen der Therapiemethoden des Schabens, des Schröpfens und der Akupunktur und wandten dies auch direkt untereinander an. Diese Kombination aus Therapie und Praxis ist sehr angenehm. Ich finde es sehr gut, dass wir schon früh praktische Elemente mit einbeziehen und somit das Erlernte direkt untereinander anwenden können. Es erleichtert einem das Verständnis der Dinge macht die ganze Atmosphäre sehr freundschaftlich und vertraut. Über die Zeit erhält man auf diese Art und Weise ein Gefühl für die Therapietechniken und bekommt eine direkte Vorstellung davon, wie sich die Therapiemethoden bei verschiedenen Individuen unterschiedliche auswirken können.

Sind die Studieninhalte gut verständlich?

Von den Unterrichtsinhalten her wird man langsam an die Thematik herangeführt und nicht mit Informationen überschüttet. Die Hintergründe der Chinesischen Medizin sind oft nicht greifbar und trotzdem hatte ich nie ein Problem damit, die Aspekte zu verstehen und mit dem menschlichen Körper in Verbindung zu setzten. Für mich ist es genau das, was das ganze Studium so spannend macht. Man erlernt verschiedene Grundlagen und wendet sie direkt an. Mit jedem Krankheitsbild kommt eine neue Komponente dazu, die ein individuelles Muster von Symptomen entstehen lässt. Die Aufgabe des Mediziners ist es letztendlich, diese Symptomatiken zu erkennen, richtig zu deuten und mit den richtigen Methoden therapeutische Maßnahmen zu ergreifen. 

Persönliches Fazit

Ich befinde mich nun erst am Anfang des Studiums, aber ich habe das Gefühl schon sehr viel gelernt zu haben, das es mir schon jetzt ermöglicht, bestimmte Zeichen zu erkennen. Mein Interesse für dieses Studium wächst mehr und mehr und ich bin sehr gespannt, was in Zukunft noch alles auf mich zukommen wird.